Pressemitteilungen

Januar 2026- 2:

Pressemitteilung des Vereins Erholungsregion Regental e.V.
26. Januar 2026

Stellungnahme zum aktuellen MZ-Artikel „Umweltverbände üben scharfe Kritik an Windrad-Genehmigungen bei Nittenau“

Der aktuelle Bericht der Mittelbayerischen Zeitung zur Kritik von Umwelt- und Naturschutzverbänden an Genehmigungen und Verfahren im Bereich der Windenergie beschreibt eine Entwicklung, auf die wir vom Verein Erholungsregion Regental seit über einem Jahr hinweisen.

Seit diesem Zeitraum haben wir fortlaufend Sichtungen, Fotodokumentationen und fachlich relevante Beobachtungen an die zuständigen Behörden weitergeleitet. Diese Meldungen betreffen zahlreiche streng geschützte und sensible Arten – darunter unter anderem Luchs, Rotmilan, Schwarzmilan, Schwarzstorch, Seeadler, Rohrweihe, Kornweihe sowie Feuersalamander. 

Unsere Dokumentationen zeigen eindeutig, dass es sich beim Regental um einen hoch­sensiblen Naturraum mit außergewöhnlichem Artenreichtum handelt – einen ökologischen Hotspot, in dem die Lebensbedingungen für diese Arten nicht zufällig, sondern strukturell gegeben sind. Genau diese ökologische Qualität wird jedoch in den maßgeblichen Verfahren und Entscheidungen zu Windplangebieten – etwa im Bereich des Vorranggebiets R48, oder in den Bereichen Dachsbau und schwarzer Berg (ehemals SAD45 und SAD 38) in keiner erkennbaren Weise berücksichtigt.

Stattdessen entsteht der Eindruck, dass diese bekannten und belegten Fakten von Behörden und Entscheidungsträgern bewusst ausgeblendet werden. In Stellungnahmen, Abwägungen und Beschlussvorlagen finden sich die gemeldeten Arten schlicht nicht wieder. Eine fachliche Auseinandersetzung mit den vorliegenden Daten bleibt aus.

Damit stellt sich zwangsläufig eine grundsätzliche Frage:

Wozu dienen Prüf-, Beteiligungs- und Meldeverfahren überhaupt noch, wenn ihre Ergebnisse am Ende keine Rolle spielen?

Viele Bürgerinnen und Bürger erleben immer wieder ein ähnliches Muster: Hinweise werden entgegengenommen, Gespräche geführt, Verständnis signalisiert – doch in den entscheidenden Dokumenten bleibt davon nichts übrig. Was bleibt, ist der Eindruck eines formalen „Abhakens“, nicht aber einer ernsthaften Prüfung.

Hinzu kommt, dass die Auswahl und Behandlung von Windvorranggebieten erkennbar nicht mehr an deren ökologischer Eignung ausgerichtet ist. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass Flächen vor allem dort relevant werden, wo bereits konkrete Bauinteressen bestehen. Selbst wenn Vorranggebiete – etwa im Bereich SAD45 oder SAD48 – aus nachvollziehbaren Gründen wieder herausgenommen werden, bleibt über bereits eingereichte Bauanträge ein faktisches Hintertürchen offen.

Diese Konstellation führt die Ausweisung von Vorranggebieten ohnehin ad absurdum. 

Im Rahmen solcher Bauanträge erfolgt die naturschutzfachliche Bewertung regelmäßig durch Gutachten im Auftrag der Projektierer. Diese Gutachten wirken zunehmend wie eine reine formale Abarbeitung, nicht wie ein Instrument zum tatsächlichen Schutz von Arten. 

Dokumentierte Vorkommen werden mit pauschalen Verweisen auf Gewöhnung, Ausweichmöglichkeiten oder angebliche Irrelevanz relativiert – häufig ohne nachvollziehbare fachliche Grundlage. Entscheidend scheint weniger der Inhalt zu sein als die bloße Existenz eines Dokuments.

Wir weisen seit längerem darauf hin, dass diese Praxis einen hochsensiblen Naturraum nachhaltig gefährdet. Umso bemerkenswerter ist es, dass nun auch große Umwelt- und Naturschutzverbände öffentlich genau jene Punkte benennen, die wir immer wieder vortragen. 

Dass diese Einschätzungen nun übereinstimmen, bestätigt unsere Kritik – und macht zugleich deutlich, wie lange entsprechende Hinweise unbeachtet geblieben sind.

Wenn belegte ökologische Fakten in Entscheidungsprozessen keine Rolle mehr spielen, stellt sich am Ende nicht nur die Frage nach dem Schutz der Natur, sondern nach dem Sinn von Bürgerbeteiligung, Prüfverfahren und fachlichen Stellungnahmen insgesamt. Wo Ergebnisse ignoriert werden, verliert das Verfahren seine Glaubwürdigkeit – und das Vertrauen der Menschen, die sich seit Jahren sachlich und engagiert einbringen.

 

Januar 2026- 1:

Pressemitteilung des Vereins Erholungsregion Regental e.V.
13. Januar 2026

Stellungnahme zum MZ Artikel vom 12.01.2026

Nach drei Jahren Planung: So viele Windgebiete gibt es nun im Landkreis Schwandorf

Vorranggebiete gestrichen – Windkraft damit nicht vom Tisch

Der Verein Erholungsregion Regental e. V. nimmt die Überarbeitung des Regionalplans zur Steuerung der Windenergie zur Kenntnis. Dass im Planungsverfahren Hinweise aus der Bevölkerung sowie einzelne fachliche Aspekte berücksichtigt wurden, wird von uns grundsätzlich positiv bewertet.

Gleichzeitig muss klar benannt werden, dass der Regionalplan derzeit noch nicht rechtskräftig ist. Damit ist keineswegs ausgeschlossen, dass an Standorten, die aus der Vorrangkulisse herausgenommen wurden, dennoch Windkraftanlagen realisiert werden können. Die vielfach vermittelte Botschaft, mit der Anpassung der Vorranggebiete sei das Thema Windkraft erledigt, entspricht nicht der tatsächlichen Rechts- und Verfahrenslage.

In der Praxis zeigt sich vielmehr, dass für verschiedene Standorte bereits frühzeitig Genehmigungsanträge gestellt wurden. Diese Anträge sind teilweise unvollständig oder bewegen sich fachlich auf einem sehr niedrigen Niveau. Wesentliche Grundlagen fehlen oder mussten nachgefordert werden. Der Eindruck liegt nahe, dass es in erster Linie darum ging, möglichst früh formell im Verfahren zu sein und sich eine Position zu sichern – nicht darum, tragfähige und ausgereifte Unterlagen vorzulegen.

Diese Realität wird in der öffentlichen Darstellung bislang kaum thematisiert. Stattdessen wird der Bevölkerung suggeriert, die politische Steuerung habe gegriffen und weiterer Handlungsbedarf bestehe nicht mehr. Das ist problematisch, denn genau diese Beruhigung nimmt den Druck aus der öffentlichen Debatte, während hinter den Kulissen weiterhin geplant und geprüft wird.

Besonders kritisch ist dabei, dass die Regionalplanung als eigentliches Steuerungsinstrument ihre Wirkung nur entfalten kann, wenn sie auch durchgesetzt wird. Politische Verantwortung endet nicht mit der zeichnerischen Festlegung von Vorranggebieten. Sie zeigt sich vielmehr darin, wie konsequent mit fachlich unzureichenden, unvollständigen oder rein taktisch eingereichten Anträgen umgegangen wird.

Es entbehrt einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet die Planungsebene, die Ordnung und Verlässlichkeit schaffen soll, faktisch ins Leere läuft, wenn findige Bauherren diese systematisch umgehen können. Hier sind Politik und Genehmigungsbehörden klar in der Pflicht, die selbst gesetzten Steuerungsziele auch ernst zu nehmen und durchzusetzen.

Der Verein Erholungsregion Regental e. V. fordert eine ehrliche Kommunikation gegenüber der Bevölkerung. Gestrichene Vorranggebiete bedeuten nicht automatisch Windkraftfreiheit. Wer den Menschen etwas anderes vermittelt, schafft falsche Erwartungen – und untergräbt langfristig Vertrauen in Planung und Politik.

 

Oktober 2025 - 1

Zwischen Sonntagsreden und Motorsägen – die große Verlogenheit der bayerischen Energiepolitik
Regental
Regenstauf - Wenn Politiker über Natur, Artenvielfalt und Nachhaltigkeit sprechen, klingt das oft wie eine feierliche Sonntagsrede. So auch kürzlich beim Auftakt der Regionaltage im Landkreis Regensburg: Hubert Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident und Bundesvorsitzender der Freien Wähler, feierte in Lappersdorf öffentlich die „gemeinsame Verantwortung für den Artenschutz“.
Man könnte fast glauben, Bayern sei ein Paradies für Bodenbrüter, Rebhühner und Feldhasen. Und wer ihm so zuhört, denkt vermutlich, die Landesregierung schütze Natur und Artenvielfalt konsequent.
In Wahrheit ist das Gegenteil der Fall.

Worte und Taten – zwei verschiedene Welten
Während sich Aiwanger öffentlich als Freund der Natur inszeniert, lässt dieselbe Politik im Erholungsgebiet Regental wertvolle Wälder roden, Felskuppen sprengen und Fundamentlöcher gießen – für industrielle Windkraftanlagen, die mitten in Lebensräume streng geschützter Arten wie Luchs, Seeadler, Rotmilan und Feuersalamander gesetzt werden sollen.
Dass diese Flächen ökologisch hochsensibel sind, spielt offenbar keine Rolle. Dass Deutschland eine besondere Verantwortung für Arten wie den Rotmilan trägt, auch nicht. Aber auf der Bühne glänzt man mit Sätzen über Artenvielfalt – und bekommt Applaus.
Genau dort, wo man öffentlich die Natur feiert, zerstört man sie hinter den Kulissen.

Sarkasmus des Tages: Unter Windrädern „blüht“ das Leben
Im Bayerischer Rundfunk erklärte Aiwanger vor einiger Zeit sinngemäß, unter Windrädern blühe die Artenvielfalt regelrecht auf. Das klingt fast wie aus einem Märchenbuch.
Die Realität: Wo heute noch Wald und Lebensraum ist, stehen morgen Betonfundamente, Zuwegungen und meterhohe Rotoren. Wer schon einmal in so einem Industriegebiet stand, weiß: Dort blüht höchstens noch der Kies.
Wenn Aiwanger also so überzeugt davon ist, dass unter Windrädern das Paradies ausbricht, stellt sich eine einfache Frage: Warum stehen eigentlich in den Heimatgebieten des Wirtschaftsministers und seiner Lebensgefährtin keine Windkraftanlagen?

Das Märchen von den „ungefährlichen Windrädern“
Ein weiteres Lieblingsargument aus der politischen Märchenstunde: „An Glasscheiben sterben mehr Vögel als an Windrädern.“
Abgesehen davon, dass dieser Vergleich absurd ist, offenbart er vor allem eines: fehlendes biologisches Grundverständnis.
- An Scheiben verunglücken vor allem Haussperlinge, Amseln oder Meisen – Arten mit hoher Populationsdichte und hoher Reproduktionsrate.
- An Windrädern sterben hingegen geschützte Großvögel, Greifvögel, Fledermäuse und Zugvögel – Arten mit niedrigen Bestandszahlen und langsamer Reproduktion. Ein einziger toter Seeadler oder Rotmilan ist ökologisch nicht mit einem Spatzen vergleichbar.
-Es gibt kein behördlich verpflichtendes Monitoring, keine regelmäßige Kontrolle, keine Transparenz.

Was unter Windrädern liegt, wird meist vom Fuchs oder Marder beseitigt, bevor überhaupt jemand hinschaut.
Die Vorstellung, dass dieser „Vergleich“ irgendeine Relevanz hat, ist schlicht Täuschung der Öffentlichkeit.
Es ist die systematische Verdrehung von Fakten, um die Bevölkerung in Sicherheit zu wiegen.

Scheinheiligkeit am Beispiel Seeadler
Jüngst wurde im geplanten Windvorranggebiet am Schwarzerberg ein Seeadlerhorst „entdeckt“. Auswilderungen im Regental erfolgen schon länger durch den LBV, da weit verbreitet bekannt ist, dass das Regental mit seinen weitläufigen Wasserflächen und bewaldeten Höhenzügen ein ideales Brutrevier darstellt. In einem Artikel wird nun die Frage aufgeworfen, ob eine Prüfung erfolgen müsse, ob dieses Vorkommen das Vorhaben im Regental ausbremsen könnte.
Doch wer die Abläufe kennt, weiß genau, was jetzt folgt: ein paar scheinbar besorgte Sätze, ein Prüfungsverfahren – und am Ende läuft alles weiter wie geplant. Längst wird, einmal wieder völlig intransparent, unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit den Vorhabenträgern (Projektierern) beraten, welche von 5 Ausnahmen dem Projekt über diese Hürde helfen kann.
Tatsächlich wäre die einzig konsequente Maßnahme:
Wenn man Artenschutz wirklich ernst nähme, dürfte ab sofort kein einziges Windrad mehr im gesamten Regental errichtet werden – nicht nur das, das zufällig am nächsten am Horst steht.
Denn ein Seeadler fliegt nicht bloß 500 Meter um sein Nest. Er nutzt Flugradien von vielen Kilometern. Die Naturschutzbehörden wissen das genau. Die Flugrouten des Seeadlers über das Regenknie sind bekannt.
Ein Windrad weniger ändert an dieser Gefährdung überhaupt nichts. Der Adler fliegt schlicht ein paar Kilometer weiter – und gerät dann dort in den Rotor.
Diese Art von „Prüfverfahren“ ist nichts anderes als ein politisches Ablenkungsmanöver: Man tut so, als ob Rücksicht genommen würde, während man gleichzeitig die großflächige Zerstörung der Lebensräume unbeirrt fortsetzt. Das ist nicht Artenschutz. Das ist Showpolitik.

Energieversorgung – Märchen vs. Realität
Die Bevölkerung soll glauben, Wind und Sonne würden uns zuverlässig mit Energie versorgen. Ein Blick auf die Daten der Energy Charts zeigt jedoch die Realität – für jeden sichtbar: https://energy-charts.info

• Solarstrom gibt es nur, wenn die Sonne scheint. Nachts: Null.
• Windstrom gibt es nur, wenn der Wind weht. Bei Flaute: Null.
• Stromimport (häufig Atom- und Kohlestrom aus dem Ausland) ist längst unverzichtbar, um das Netz stabil zu halten.
• Selbst bei extremem Zubau von Windkraftanlagen gibt es immer noch ausreichend viele Tage, an denen nahezu keine Windenergie erzeugt wird.
• Diese Schwankungen werden durch Zubau nicht beseitigt, weil man das Wetter nun mal nicht subventionieren kann.
Und genau das ist der Punkt: Die Politik weiß das. Trotzdem werden in windschwachen Regionen wie Bayern, wo man jahrzehntelang bewusst keine Windkraftanlagen errichtet hat – weil einfach zu wenig Wind weht – jetzt plötzlich Windparks geplant.
Warum? Weil die Subventionen massiv erhöht wurden.
Fiele dieser Geldregen weg, würde kein Investor mehr eine einzige Windanlage in Bayern bauen.

Energiespeicher – die physikalisch ignorierte Realität
Ein weiterer Mythos: Man könne einfach große Speicher bauen, um wind- oder sonnenarme Zeiten zu überbrücken.
Das ist nicht realistisch.
Die Strommenge, die Deutschland an einem einzigen Tag verbraucht, lässt sich nicht ansatzweise in Batterien speichern – auch nicht mit heutigen Technologien, auch nicht mit unbegrenztem Geld. Man könnte zwar einzelne Städte oder Regionen für ein paar Stunden versorgen, aber nicht ein ganzes Land über Tage.
Dazu kommt: Stromerzeugung und -verbrauch müssen in Echtzeit im Gleichgewicht bleiben, damit das Netz stabil läuft. Ein Batteriespeicher kann keine flächendeckende Netzfrequenz dauerhaft aufrechterhalten und auch nicht über längere Zeiträume die Grundlast sichern.
Und selbst wenn man solche Speicher theoretisch bauen wollte – die Rohstoffe, Flächen, Produktions- und Umweltauswirkungen wären gewaltig. Diese Realität wird in der öffentlichen Debatte einfach ausgeblendet, weil sie nicht ins Wunschbild passt.

Das Alternativlos-Märchen
Bürger werden bei Fragen und Sorgen mit Argumenten als Energiewendeverweigerer gelabelt, um sich nicht in vernünftigen Dialog begeben zu müssen. Diese ideologisch getriebene Alternativlospolitik, von der man glaubte, sie abgewählt zu haben, wird unbeirrt der Versprechungen der aktuell politisch Verantwortlichen ohne Rücksicht auf Verluste fortgesetzt. Dies läuft komplett dem Versprechen des Herrn Hubert Aiwanger zuwider, dass die Energiewende in Bayern nur in Verbindung mit dem Bürger funktionieren kann

Und jetzt kommt der eigentliche Widerspruch:
Die sogenannte Energiewende soll CO₂ einsparen. Warum wollen wir dann Gaskraftwerke bauen, die offenbar laut neuesten Infos nicht einmal mehr von der EU subventioniert werden und die also faktisch nicht umsetzbar sind?
Warum setzen wir dann wieder verstärkt auf Kohlestrom, dessen CO₂-Ausstoß in Deutschland seit Jahren wieder steigt?
Wenn es wirklich um die Einsparung von CO₂ ginge, müsste die Problematik ergebnisoffen und breit gefächert angegangen werden, wie in fast allen Industrienationen weltweit.

Der große Widerspruch
Wir leben in einem Land, in dem Politiker
• Naturschutz predigen und gleichzeitig Natur zerstören,
• Artenvielfalt feiern und gleichzeitig Arten gefährden,
• Energiewenden versprechen, die physikalisch gar nicht funktionieren können,
• Windräder in windschwache Gebiete stellen, weil Subventionen locken, nicht weil es Sinn ergibt,
• und bei einem Seeadlerhorst mit „Prüfungen“ und Scheinmaßnahmen um sich werfen, während man drum herum eine Industriezone baut.
Wir sind längst an einem Punkt, an dem nicht nur Unwahrheiten, sondern handfeste Märchen erzählt werden – und viele Bürger glauben sie, weil sie nichts anderes mehr hören.


Fazit: Zeit, zurück zur Realität zu kommen
Es ist höchste Zeit, dass sich die Bürger selbst informieren – jenseits der schöngefärbten politischen Versprechen.
Denn die Realität ist eindeutig: Eine Industrienation wie Deutschland kann nicht mit Wind und Solar allein betrieben werden.
Wir müssen uns als Gesellschaft ehrlich fragen, ob wir in einem Land leben wollen,
• in dem an jeder Ecke, in Naturerholungsgebieten und auf Bergen riesige Windindustrieanlagen stehen,
• in dem Landschaft, Artenvielfalt und Lebensqualität geopfert werden,
• und in dem wir am Ende trotzdem keine sichere Energieversorgung haben.
Oder ob wir den Weg zurück zu einer vernünftigen, realistischen und sicheren Energiepolitik gehen wollen – so wie es große Teile des europäischen Auslands längst tun.
Denn eines ist klar:
Auch wenn wir Deutschland mit Windrädern und Solarpaneelen zupflastern, ändert das nichts an den physikalischen Realitäten.
Die Sonne scheint niemals in der Nacht. Der Wind weht nicht jeden Tag. Und ohne gesicherte Grundlast fährt man ein Land wie Deutschland an die Wand – ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich.


Erholungsregion Regental e. V.

 

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